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Niederlage der Aktiven Fußballer in Bargau

veröffentlicht um 07.05.2018, 03:39 von Redakteur TVS

1. FC Germania Bargau II : TV Straßdorf 4:3 (2:2)


Der wohl besten Rasenplatz im Kreis stand am 26. Spieltag dank „Champ Klotzbücher“ zur Verfügung. Bei bestem Wetter reisten die Straßdorfer zum 1. FC Germania Bargau, die an diesem Tag aus den Vollen schöpfen konnten. Zum gewohntem Kader standen den Trainern Kübler und Betz drei Spieler aus dem Landesligakader zur Verfügung - Schmid, Schneider und Balle.

Beim TVS musste Mädger auf Hannes Hauser verzichten.


Das Spiel begann wie erwartet - Bargau übernahm das Zepter und tastete sich heran. Der TV aus Straßdorf stand kompakt, jedoch Ukaj und Seskir gingen das Bargauer Aufbauspiel erst kurz nach der Mittellinie an. Bargau hatte somit keine Anspielmöglichkeiten und setzte nach ca. 10 Minuten dann punktuell immer wieder auf lange Bälle, die durch Balle, Vogel und Bundschuh immer auf den Punkt ankamen. Vor Allem der schnelle Daniel Schmid über außen wurde viel gesucht. Bis zu diesem Zeitpunkt konnten sich die Hausherren noch keine nennenswerte Chance herausspielen, hatten jedoch mehr Ballbesitz. Straßdorf kam immer besser ins Spiel und hielt dann in Ballbesitz den Ball auch länger in den Reihen. In der 16. Minute dann ein Angriff über außen von Bargau. Kübler geht ins 1 gegen 1 gegen Mario Schoch, der die Aufgabe hatte ihn weder zum Schuss noch ins Zentrum dribbeln zu lassen. Kübler legt dann den Ball auf den linken Fuß zur Flanke, trifft den Ball jedoch nicht richtig, sodass er nicht seine Stürmer in der Mitte trifft, sondern der Ball unhaltbar ins lange Eck fliegt - 1:0.


Straßdorf ließ sich vom Tor nicht abbringen und kam relativ schnell wieder ins Spiel. Das Spiel nach vorne war nun besser, sodass sich der TV zwei gute Chancen herausspielten. Bei einer traf Ukaj nach einem Einwurf von Schoch nur den Pfosten und bei der anderen Chance konnte Del Papa einen ähnlichen Flankenball wie von Kübler, hier von Weiß, an die Latte lenken. In der 34. Minute dann der Ausgleich. Robin Pflieger treibt den Ball im zentralen Raum und spielt einen perfekten Schnittstellenball auf Seskir, der in die lange Ecke verwandelt. Leider hielt dieser Stand nur 3 Minuten, bis Janik Schneider seine spielerische Klasse zeigte. Lars Warschke löste sich in dieser Situation von seinem Flügel, um Bargau beim Spielaufbau zu stören und postwendend baute Bargau perfekt über den gleichen Flügel auf. Krieger musste eine Position vorrücken und Schneider kam im 16er in Ballbesitz. Er ging mit Tempo in den Strafraum und verwandelt unhaltbar für Klotzbücher. Wieder nur 4 Minuten später der Ausgleich. Einen Freistoß von Jaszkowic kann Bargau klären, Weiß kommt auf dem Flügel in Ballbesitz und sieht Seskir in der Mitte komplett freistehen. Flanke, Ballannahme, Tor.


Mit einem gerechten Unentschieden ging es dann in die Pause. Die Vorgabe für den zweiten Spielabschnitt war, die langen Bälle der Bargauer mehr zu unterbinden, um die Pässe nach außen oder einen engen Raum zu erzwingen. Schmid und Wald kamen zu oft im Zentrum mit Ball in zu große Räume in Bewegung, was ebenfalls unterbunden werden muss.


Es war ein ausgeglichenes Spiel. Beide Mannschaften hatten gute Spielabschnitte, die Chancen konnten jedoch nicht erspielt werden. Bis zur 60. Minute. Ukaj lässt einen Ball auf den einrückenden Weiß durch, der auf Seskir quer legt und das leere Tor vor sich hat. Der Unparteiische entschied jedoch auf ein sehr zweifelhaftes Abseits. Direkt nächster Angriff: Pflieger treibt den Ball in der Mitte auf den linken Flügel, bringt Wagner ins Spiel, der Seskir in der Mitte per Flanke bedient. Den Kopfball vergibt Seskir nur knapp. Dann jedoch direkt der Gegenangriff. Schneider wird im Zentrum perfekt angespielt, geht aufs Tor zu, 3:2. Bargau drückt weiter. Einen Angriff konnte Straßdorf eigentlich klären, der Ball kommt jedoch wieder zurück auf Außen, Flankenball zur Mitte doch zwischen dem Flankengeber und dem Flankenabnehmer war die Hand von Kurtagic dazwischen. Den folgenden Handelfmeter verwandelte Vogel präzise unten links. Da hatte der TV zwei Hochkaräter zur Führung und liegt auf einmal 4:2 hinten.


Erst jetzt wachte Straßdorf wieder auf und spielte weiter. Nur 3 Minuten später kam der TV wieder ran. Ballgewinn von Jonas Wahl im Zentrum, der auf Pflieger klatschen lässt, Pflieger treibt den Ball an zwei Bargauern vorbei und spielt den Pass am 16er quer auf Ukaj. Ukaj treibt den Ball nach rechts und bedient in der Schnittstelle den kreuzenden Seskir. 4:3.

Straßdorf hatte in der Folge noch einige gute Chancen um den Ausgleich zu machen, hatte jedoch das Glück nicht auf ihrer Seite.


Fazit: Dem Bericht der Tagespost, der besagte, dass Bargau über 90 Minuten die bessere Mannschaft war, können wir nicht zustimmen. Zweifelsohne hat Bargau sehr guten Fußball gezeigt, hatte auch bessere Phasen im Spiel, das hatte der TV aus Straßdorf jedoch auch. Einen Punkt hätten die Straßdorfer mindestens verdient. Wer jedoch seine Chancen nicht macht...Copy-Paste beliebige Fußballphrase.

Positiv kann festgehalten werden, dass Straßdorf immer wieder ins Spiel zurück kam. Es war jedoch gerade bei den letzten Bällen zu viel Ungeduld im Spiel und vier Gegentore sind einfach zu viele.


Spieler des Spiels: Ertac Seskir

Ertac beweist schon über die gesamte Saison seine Klasse, seine momentane Form und vor Allem seine unglaubliche Effektivität vor dem Tor. 32 Tore in 25 Spielen, das kann man so stehen lassen und es spricht für sich.

ABER: Aus der Hosentasche kann selbst Ertac Seskir die Bälle noch nicht zaubern. Hinter einem Torschützen steht auch immer ein Ballgewinnspiel oder auch ein Vorlagengeber wie z.B. Robin Pflieger, Benjamin Jaszkowic oder Liridon Ukaj, die sich gemeinsam mit ihm über den Erfolg freuen können.


So wurde gespielt:

Klotzbücher, Schoch, Kurtagic, Ostertag (80. Filipovic), Krieger, Warschke (61. Wagner), R.Pflieger, Jaszkowic, Weiß (70. Wahl), Seskir, Ukaj


Torfolge:

1:0 Stefan Kübler (16. Minute)

1:1 Ertac Seskir (34. Minute - Vorlage: Robin Pflieger)

2:1 Janik Schneider (37. Minute)

2:2 Ertac Seskir (41. Minute - Vorlage: Fabio Weiß)

3:2 Janik Schneider (63. Minute)

4:2 Benjamin Vogel (67. Minute)

4:3 Ertac Seskir (70. Minute - Vorlage: Liridon Ukaj)

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